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  Jede Familie kann es treffen!!!

Täter schuf nicht der Satan, sondern in ganz wesentlichem Maße die Menschen, die ihn angeblich liebten!!!

Was sagen häufig die Mütter von Tätern über die Kindheit ihrer Söhne?

Als Kind war mein Sohn artig, ja eher schüchtern!!!!
Ich verstehe gar nicht, wieso er soooo werden konnte.

Dann will ich es Euch sagen und dann sagt mir, wer von Euch der Mörder dieser Kinder werden will.

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Bemerkungen zur Entwicklung eines Täterprofils
 zum sexuellem Kindes-Missbrauch

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Sexualtäter werden öffentlich häufig als Pädophile bezeichnet. Doch das ist falsch. Pädophilie ist eine genetisch bedingte Krankheit, die zwar die Neigung zu Kindern beinhaltet, die Betroffenen jedoch bei Weitem nicht immer zu Tätern werden lässt. Während Pädophile immer häufiger aus eigenem Antrieb eine Sexualberatungsstelle aufsuchen, sind dazu Missbrauchstäter, die nicht an Pädophilie erkrankt sind bzw. die noch weitere psychisch belastende Symptome aufweisen, dazu keinesfalls bereit. Ihre sexuellen Bedürfnisse an Kindern sind also mit weiteren Grundvoraussetzungen als nur denen der genetisch bedingten Veranlagung sich Kindern zuzuwenden, gekoppelt.

Dieser Entwicklungsprozess zu einem Kinderschänder, der bei jedem Täter unterschiedlich verläuft, zeigt aber dennoch stets einige der Voraussetzungen, die ich jetzt aufzeigen und Ihnen kurz erläutern möchte.
Denn nur dann, wenn wir auch wissen, welches die häufigsten Ursachen für einen derartig anormalen Entwicklungsprozess sind, werden wir in die Lage versetzt, dagegen bereits vorab etwas tun zu können.

Und da gibt es ganz auffallende und immer wiederkehrende Ursachen bzw. Gründe. Zunächst MUSS eine Veranlagung vorhanden sein, dass der Täter das Leid, welches er dem Kind zufügt, nicht mehr als dieses schlimmste Geschehen wahrnehmen kann. Entweder entsteht dieses völlige Fehlen eines gesundes Einfühlungsvermögen infolge einer Erbanlage oder der Täter ist durch eigene schwerste Erlebnisse dieser Art bereits während der Kindheit so stark traumatisiert worden, dass dieses Einfühlungsvermögen durch eigenes Leid völlig verschüttet wurde.

Deshalb sind relativ häufig frühere Opfer im späteren Leben ebenfalls Täter. Allerdings trifft dies bei WEITEM NICHT SO oft zu, wie man lange Zeit annahm.
Zu dieser Erbanlage, kein Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Menschen zu besitzen, wie man dies am Typischsten bei den sogenannten Egoisten feststellen kann, muss aber noch ein weiterer Faktor hinzukommen. Denn bei Weitem nicht jeder Egoist wird gleichzeitig auch ein Missbrauchstäter.

Aber wie uns Allen bekannt ist, prägt die Umwelt den Menschen und zwar am Intensivsten in der Zeit der Persönlichkeitsentwicklung, also in der Kindheit.
Wenn das Kind während dieser Zeit aus welchen Gründen auch immer menschliche Nähe, Zuneigung, Achtung, Liebe und Geborgenheit vermissen muss, und dies kann sowohl in asozialen Verhältnissen, als auch in völlig unauffälligen Familien oder auch in Familien, die sich öffentlich besonders präsentieren der Fall sein, dann entsteht für das gesamte spätere Leben ein Geborgenheits-Defizit.


Wir erkennen hier also einen ganz wichtigen Faktor, ob sich Kinder zu Tätern entwickeln können, den wir zu beeinflussen in unserer Hand haben und keinesfalls unterschätzen sollten.
Bei jugendlichen oder sogar schon in der Kindheit gestellten Straftätern stellt das familiäre Umfeld für die zukünftige Täter / Opferbetreuung die Grundlage der Therapiekonzeption dar. Es stellt sich dabei stets die Frage:  Geht man im Familienkreis liebevoll miteinander um - oder werden die Kinder häufig angebrüllt, gedemütigt, psychisch oder körperlich verletzt????
Haben die Täter / Opfer eine Vertrauensperson im Familienkreis? Wird bei mehreren Kindern eins der Kinder bevorzugt oder häufig vor den anderen gedemütigt?

 Diese beiden Merkmale - also 1. die Erbanlage, das Leid anderer nicht spüren zu können und auch Freude daran zu haben, andere Lebewesen zu quälen  und 2. In einem lieblosen, gefühlskalten und egoistischen Elternhaus aufzuwachsen, können wir erst einmal als  Grundvoraussetzungen nennen, die zur Täterentwicklung führen können.

Doch auch die von diesen Voraussetzungen betroffenen Personen werden bei Weitem nicht alle zu Missbrauchstätern.
Entscheidend ist zusätzlich eine Beeinflussung durch die ganz individuellen Persönlichkeitsmerkmale, derer es bekanntermaßen sehr viele gibt - wie zum Beispiel:  ////ein Duckmäuser sein, also: Feigheit vor Stärkeren und sich deshalb immer an Schwächeren rächen, die ja eigentlich gar nichts dafür können //  sich immer und überall persönliche Vorteile beschaffen, egal ob man dadurch andere verletzt oder nicht //  es genießen, Schwächere zu quälen....  und weitere ähnliche Wesensmerkmale.

Doch selbst beim Vorhandensein all dieser Voraussetzungen muss ein Mensch nicht zu einem Kinderschänder werden. Denn schließlich entscheiden im Erwachsenenalter letztendlich auch noch alle Bereiche, die auf den nun zum Mann herangereiften und seit der Kindheit gefährdeten Menschen Einfluss auf dessen jetziges Verhalten nehmen: wie das derzeitige Umfeld, der jetzige Freundeskreis und natürlich ebenfalls der Arbeitsbereich. Keinesfalls zu unterschätzen sind auch die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse des Gefährdeten und können ebenfalls entscheidend bei der Herausbildung eines typischen Täterprofils wirksam werden.

Und abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass die Veranlagung sich zu Kindern hingezogen zu fühlen, keinesfalls zwingend für die Entwicklung eines Kinderschänders ist.  Aber den eigenen Frust, die Wut oder die Feigheit wie man es auch immer nennen will, an den Schwächsten auszuleben, sind immer ein Anzeichen dafür. Freude daran zu haben, seine eigene Stärke auch einmal ausleben zu können, da man aber feige ist, dazu immer nur die Schwächsten zu benutzen, das ist ein ganz entscheidender Hinweis dafür, dass in dieser Person die emotionale Persönlichkeitsentwicklung schwer gestört ist.  Und spätestens dort nicht einzugreifen bedeutet:  WIR verpassen die letzte Chance, um zukünftigen Missbrauch verhindern zu helfen!!!!


Ganz sicher habe ich noch einige Faktoren, die weiterhin eine wichtige Rolle bei der Täterentwicklung spielen nicht erwähnt.

Wie man unschwer erkennen konnte, sind ein Großteil, der sich so entwickelten Sexualtäter genau genommen ebenfalls ganz arme Schweine, bei denen man versäumte, beizeiten entsprechende Therapiemaßnahmen zu ergreifen. Bei diesen Tätern ist eine langfristig ausgelegte Therapiezeit durchaus sinnvoll und erfolgsversprechend. Voraussetzung ist allerdings eine fachlich ganz speziell angepasste Therapieform, die von Experten ausgeführt werden muss. Insbesondere gilt es, ein emphatisches Verhalten, also ein einfühlsames Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber herauszubilden. Eine vorzeitige Entlassung aus dieser Verwahrungsart dürfte es meiner Meinung allerdings keinesfalls geben, allenfalls kann der erfolgreich Therapierte in Bereiche integriert werden, wo er noch unter Verwahrung steht, aber einer sinnvollen Betätigung nachgehen kann, welche seine neu entwickelten Verhaltensmuster noch weiterhin festigen.

Aus den oben erläuterten Ursachen und Voraussetzungen zur Entwicklung eines sexuellen Täterprofils wird aber auch klar ersichtlich, dass ein Therapieren nicht immer erfolgreich verlaufen wird. In diesen Fällen muss es Pflicht des Staates sein, die übrige Bevölkerung vor dem Täter zu schützen und nicht umgekehrt wie es gegenwärtig leider viel zu oft praktiziert wird. So wird meines Erachtens derzeit eine bewusste Gefährdung der Bevölkerung in Kauf genommen, weil die vom Täter ausgehende Gefahr oft völlig ignoriert wird. Und dies geschieht zugunsten einer falschen Anwendung der Menschenrechte, die in Missbrauchsfällen nur FÜR den Täter eingesetzt wird.

Diese gleichen Forderungen stelle ich auch in meiner Petition: „Härtere Strafen gegen Kinderschänder." Das Härtere bezieht sich insbesondere auf ausreichend lange und somit erfolgreicher durchzuführende Therapiemaßnahmen. Desweiteren fordere ich in der Petition ein pflichtbewussteres Herangehen an sexuelle Straftaten durch unsere Rechtssprecher, die man meines Erachtens bei Fehlentscheidungen genau so in die Verantwortung nehmen sollte, wie dies bei Ärzten, Lehrern und den meisten weiteren Berufsständen schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden ist.



Als Schlussbemerkung möchte ich Ihnen noch Folgendes vor Augen führen:
Ein Trauma nach einem sexuellen Kindesmissbrauch wird von Experten genau so schwerwiegend eingeschätzt, wie ein Trauma, unter welchem Heimkehrer nach Kriegen ausgesetzt sind.
Das bedeutet für Opfer von Gewalt und sexuellem Kindesmissbrauch ebenfalls wie bei diesen Kriegsheimkehrern, sich in ihrem weiteren Leben mit zerbrochener Psyche sowie daraus entwickelnden körperlichen, chronischen Krankheiten abquälen zu müssen.  

 


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