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Sexueller Missbrauch unter Geschwistern


I. Zur Notwendigkeit dieser Darlegungen über den sexuelle Missbrauch unter Geschwistern

II. 1. Zum Inzest-Geschehen

II. 2. a. Geschwister intim: Doktorspiele, Inzest oder Missbrauch?

II. 2. b. Missbrauch durch Geschwister

III. 1. Mögliche Ursachen und Risikofaktoren des sexuellen Missbrauchs

III. 2. Mögliche Folgen und Spätfolgen für das Opfer

IV. 1. Abschließende Gedanken: Verdrängung des sexuellen Missbrauchs

IV. 2. Folgen des Verdrängungsprozesses



I. Zur Notwendigkeit dieser Darlegungen über den sexuelle Missbrauch unter Geschwistern

Sexueller Missbrauch richtet an Kindern nachweislich von allen Missbrauchs- und Gewalttaten die größten Folge- und Spätschäden an. Dennoch kommen auch in unserer Zeit noch viele Täter ungestraft davon.

Während eine sexuelle Straftat durch einen Fremden stets auf Empörung und große Ablehnung durch die Bevölkerung stößt, wird Missbrauch im Familienkreis noch immer stark tabuisiert.

Es ist belegt, dass 90% des sexuellen Missbrauchs auf Mädchen und Jungen innerhalb des familiären Umkreises der Opfer stattfindet. Und dies bedeutet:

Täter können in diesen Fällen Bezugspersonen des Opfers, nahe stehende Verwandte, Bekannte oder Freunde der Familie sein.

Es ist auffällig, dass die meisten Artikel und Berichte und ein Großteil der auf dem Markt erschienenen Bücher von dem Vater-Missbrauch an der Tochter ausgehen.

Der Täter wird als unauffälliger, offensichtlich nicht von der Norm abweichender Mann beschrieben, der jeder sozialen Schicht angehören kann. Eltern warnten ihre Kinder jedoch bisher besonders vor dem fremden bösen Mann. Vielleicht hängt diese Aussage damit zusammen, dass der sexuelle Missbrauch im Familienkreis lange Zeit ein absolutes Tabuthema war.

Entscheidend für die Schwere der Folgen für das Opfer wurden und werden teilweise noch immer hauptsächlich der Altersunterschied und Verwandtschaftsgrad angegeben. Je größer also der Altersunterschied und je näher die verwandtschaftliche Beziehung, um so schwerwiegendere Folgen wären zu befürchten. Diese Vermutung scheint sich hinsichtlich des großen Altersunterschiedes nicht zu bestätigen.

Es gilt heute durch zahlreiche Untersuchungen in Amerika und Europa wissenschaftlich gesichert, dass jedes 3./4. Mädchen und jeder 7./8. Junge als Opfer nahe stehender Personen missbraucht werden.

Gründe des Geheimhaltens viele dieser Missbrauchstaten sowie das Abstand nehmen von Anzeigen bei der Polizei sind insbesondere folgende:

- Vermeidung, dass die Öffentlichkeit von diesem Tatbestand erfährt

- Zu dieser verständlichen Scham kommt hinzu, dass möglicherweise betroffene Familien einer existenziellen Bedrohung entgegentreten müssen ( Zerfall des Familiensystems, finanzielle Not )

- Des weiteren besteht erfahrungsgemäß durchaus die berechtigte Befürchtung, dass dem Opfer nicht geglaubt wird.

- Nicht zu unterschätzen ist auch weiterhin der Umstand, dass der Begriff des sexuellen Missbrauchs gesellschaftlich noch immer umkämpft ist, wenngleich besonders in den letzten Jahren eine sehr positive Öffentlichkeitsarbeit durch Betroffene selbst, durch Betreuungsstellen für Missbrauchsopfer, aber auch durch die Medien geleistet wurde und wird.

Doch eine Zunahme von Artikeln und Studien über den Missbrauch durch ältere Kinder und Jugendliche an Kindern macht ein weiteres großes Dunkelfeld offensichtlich.

Ausführungen von Russen ( 1986 ) belegen, dass von X Befragten 15% der weiblichen Opfer von Geschwistermissbrauch betroffen waren.

Im Jahre 1988 wurde von Cavanagh, Johnson erwähnt, dass 30% bis 50% des sexuellen Missbrauchs an Kindern durch Jugendliche ausgeführt wurden.

Da hierbei allerdings keine Überschreitung der Generationsgrenze vorliegt, empfiehlt Rossilhol, J.-B. (2005) statt Missbrauch eher die Begriffe „ sexuelle Gewalt " oder „ sexuelle Ausbeutung " zu verwenden. Meines Erachtens trifft man dadurch den Tatbestand im strafrechtlichen Sinne konkreter.

Dennoch wurde der sexuelle Missbrauch unter Geschwistern lange Zeit bagatellisiert und als Doktorspiele verharmlost. Besonders die Fachwelt ließ sich dabei von den sich widersprechenden Ausführungen Siegmund Freuds zu diesem Missbrauchsbereich beeinflussen und verharmloste Jahrzehnte lang Missbrauch unter Geschwistern.

Gegenwärtige hohe Dunkelziffern des Bruder-Schwester-Missbrauchs deuten auf 5 mal häufigeren Missbrauch als dem des Vater-Tochter-Missbrauchs hin.

Diese Aussage sowie die neuerlichen Vermutungen, dass Geschwistermissbrauch häufig die gleichen nachhaltigen krankmachenden Auswirkungen wie Vater-Tochter-Missbrauch nach sich ziehen, bestärken die Notwendigkeit, dass sich besonders die professionelle Fachwelt dieser Bereiche intensiver zuwenden muss. Ebenso ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit erfährt, dass es diese Form von sexuellem Missbrauch häufiger als vermutet gibt, sowie dass die Folgeschäden beträchtlich sein können.

Es muss erreicht werden, dass sich Familien und deren weiteres Umfeld der hohen Verantwortung gegenüber der heranwachsenden Generation bewusster werden. Nur so kann eine Atmosphäre geschaffen werden, in welcher missbrauchte Kinder den Mut finden, sich einer Bezugsperson anzuvertrauen und in welcher gleichzeitig die Voraussetzung dafür geschaffen ist, dass man dem Opfer auch glaubt.

Da junge Opfer oft keine Worte für das, was ihnen da passierte finden, sie also für längere Zeit „ sprachlos " sind, ist es wichtig, das der Öffentlichkeit Merkmale mitgeteilt werden, die auf Kindesmissbrauch hindeuten.

Auf diese Merkmale werde ich unter II. 2. a. näher eingehen.
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II. 1. Zum Inzest-Geschehen

Als Inzest wird jeder sexuelle Kontakt innerhalb eines Familiensystems bezeichnet, der dazu dient, sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Blutsverwandtschaft ist dabei keine Voraussetzung.

Wenn es zu Inzest kommt, so sind stets komplexe Faktoren vorhanden, die das gesamte familiäre Gefüge beeinflussen und instabil werden lassen.

Die am häufigsten erwähnte Inzestform ist wie oben angeführt, der Missbrauch der Tochter durch den Vater. Doch auch Mütter sind als Täterinnen auffällig, wenngleich für diese Inzestform ein erheblich geringerer Bekanntheitsgrad vorliegt. ( 1% )

Die größte Dunkelziffer besteht beim Inzest unter Geschwistern.

Um Opfern die benötigte Hilfeleistung durch entsprechende Therapien zukommen lassen zu können, muss hier noch intensive wissenschaftliche Aufklärungsarbeit geleistet, sowie Strategien zur Behandlung für diese speziellen Missbrauchsformen erarbeitet werden.

Während zu der Thematik Kind-Eltern-Inzest sehr viele Fachartikel vorliegen, gibt es kaum Erfahrungswerte zum Geschwister-Missbrauch. Denn in den 90 ger Jahren bezogen sich grundsätzlich bereits 7885 Artikel auf den Missbrauch zum Bereich Eltern/Kind, demgegenüber waren nur 37 Artikel über den Geschwister-Missbrauch bekannt.

Besonders in Deutschland fehlen zu diesem Missbrauchsbereich noch exakte Erfahrungswerte. Dies wirkt sich verständlicherweise sehr negativ auf die Therapiemöglichkeiten und auf die öffentliche Aufklärungsarbeit aus.

Wenn wir davon ausgehen müssen, dass Geschwistermissbrauch entsprechender Dunkelziffern 5 mal häufiger vorkommt als der Eltern-Kind-Missbrauch, dann wird der Nachholebedarf seitens der wissenschaftlichen und fachlich bezogenen Untersuchungen offensichtlich.
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II. 2. a. Geschwister intim:

Doktorspiele, Inzest oder Missbrauch?

Bei sexuellen Übergriffen auf Kinder durch Erwachsene sind fast ausschließlich Vertrauens - bzw. Abhängigkeitsverhältnisse vorhanden. Da die Beziehung zwischen Geschwistern meist nicht durch geschlechtsübergreifende Altersunterschiede geprägt ist, kann ein Inzest grundsätzlich auch als eine einvernehmliche sexuelle Handlung verstanden werden. Voraussetzung dabei ist allerdings die Gleichberechtigung beider Partner sowohl im körperlichen, emotionalen und Intelligenzbereich.

Je größer jedoch das Machtungleichgewicht unter Geschwistern ist, desto mehr muss von einer sexuellen Ausbeutung innerhalb der geschwisterlichen Beziehung ausgegangen werden.

Während eine „ normale und intakte " Geschwisterbeziehung keinen Inzest ( biologisch bedingt ) zulässt, sondern zur positiven Entwicklung innerhalb der psychosexuellen Identitätsfindung beiträgt, ist diese Entwicklung bei einem Machtungleichgewicht unter Geschwistern nicht mehr gegeben. Auffallend häufig sind durch derartige Erfahrungen sowohl die psychosexuelle Entwicklung, wie auch die Selbstwertentwicklung erheblich beeinträchtigt.

Aus einem zunächst einvernehmlich begonnenen Geschwisterinzest kann sich durchaus in späteren Jahren ein machtorientierter Inzest entwickeln.

Hirsch ( 1999) geht bei seinen Überlegungen über den Geschwisterinzest davon aus, dass als Folge häufig keine Traumatisierung des Geschwister-Opfers erfolgt, es also nicht zu psychischen Folgeschäden kommt. Er bezeichnet den Geschwisterinzest von allen Inzestformen als am wenigsten gegen das kulturelle Inzesttabu verstoßend. Deshalb sollen die zu erwartenden Schuldgefühle des Opfers wesentlich geringer ausgeprägt sein, als bei anderen Inzestformen. Ich sehe dies als eine verbalisierende und fatale Aussage und im Bezug auf das Opfer als sehr gefährlich an. Denn ein Kind lässt sich noch nicht von kulturellen Inzesttabus leiten und beeinflussen. Entscheidend ist generell, dass festgestellt werden muss, ob die gegenseitigen Grenzen der Kinder gewahrt blieben.

Deshalb sollte beim Aufdecken eines sexuellen Inzestverhaltens unter Geschwistern dennoch eine psychotherapeutische Erstbehandlung beim Opfer durchgeführt werden, auch wenn derzeitig keine eindeutige Symptomatik auf eine mögliche Traumatisierung vorliegt.

Wenn der ältere Bruder die jüngere und wesentlich weniger erfahrene Schwester für sexuelles Experimentieren und Ausprobieren benutzt, kann schon nicht mehr von einem einvernehmlichen Machtgleichgewicht gesprochen werden.

Da sich eine klare Abgrenzung zwischen sexueller Neugier, häufig auch als Doktorspiele bezeichnet und bereits stattfindendem sexuellen Missbrauch sehr schwierig gestaltet, findet leider zu oft eine Verharmlosung des Geschehens statt.

Sexuelles Experimentierverhalten und Neugierde auf die unterschiedlichen und geschlechtergleichen Körperbereiche ist Teil einer gesunden sexuellen Entwicklung.

Sexuelle Spiele schließen oralen Sex und Verhalten zum Erreichen eines Orgasmus aus.

Bei sexuellem Missbrauch ist das Opfer häufig stärker erregt. Angst, Zorn und Betroffenheit, also starke negative Gefühle sind beim Opfer deutlich zu erkennen.
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II. 2. b. Missbrauch durch Geschwister

Der häufigste Missbrauch unter Geschwistern findet durch den älteren Bruder an der wesentlich jüngeren Schwester statt.

Doch auch andere Missbrauchsbezüge unter Geschwistern sind bekannt. Dies betrifft sowohl Mädchen als auch Jungen. Entscheidend dabei ist immer, dass das Opfer dem Täter in irgend einer Form unterlegen ist.

Aus Gesprächen mit anderen Betroffenen ist mir bekannt, dass der Missbrauch besonders bei fast Gleichaltrigen häufig in sehr brutaler Form vonstatten geht.

Entsprechend einer Falluntersuchung zu 14 Familien durch Gilbert ( 1992 ) waren 81 % der Opfer Mädchen, deren Alter zwischen 2 und 10 Jahren einzuordnen war. Von den Tätern waren 93 % Jungen. Sie befanden sich im Alter zwischen 13 und 17 Jahren.

Bei einem Artikel der Beratungs - und Informationsstelle „ Castagna" ( Schweiz ), welcher von Marie - Luise Pfister geschrieben wurde heißt es ( Zitat ) : „ Diese Zahlen sind ein ernüchternder Hinweis darauf, dass sich bei Kindern wiederholt, was von Erwachsenen bekannt ist: männliche Täter - weibliche Opfer. "

Für die Missbrauchsform älterer Bruder / jüngere Schwester, aber auch bei anderen mit brutaler Gewalt durchgeführten Missbräuche ist typisch, dass sich die Opfer den Bezugspersonen oder anderen Erwachsenen nicht mitteilen können.

Dies ist sicher einer der Gründe, dass gerade in diesem Missbrauchsbereich eine so hohe Dunkelziffer besteht.

Adler und Schutz ( 1995 / - Bank, S. / Kahn,M. 1982 ) berichteten zu dieser Zeit zwar bereits von Schätzungen, die besagten, dass Geschwister - Inzest fünfmal so häufig ist wie Eltern - Kind - Inzest. Aber dennoch wurde er von Professionellen lange Zeit kaum wahr genommen bzw. akzeptiert oder als nicht vorhanden verdrängt.

Wenn der Missbrauch nicht durch Unbeteiligte aufgedeckt wird, sind diese Opfer sehr oft erst im späteren Erwachsenenalter fähig, über ihr Kindheitstrauma zu sprechen. Welche Folgen das für die Opfer in Bezug psychischer und körperlicher Beschwerden, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen hat, scheint mir offensichtlich.

Kasten, H. ( 1993 ) sagt zum Bruder - Schwester - Inzest aus, dass dies möglicherweise eine der Beziehungen ist, welche die größten Ambivalenzen, Uneindeutigkeiten, Widersprüchlichkeiten und Zwiespältigkeiten in sich vereint.

Bei Geschwistern, die sich seelisch von ihren Eltern allein gelassen fühlen, wird zumindest teilweise ein Einvernehmen der Kinder zum Inzest vorliegen.

- So kann diese sexuelle Handlung dem entsetzlichen Verlassenwordenseins entgegen wirken.

- Durch das gemeinsame Geheimnis vor den Eltern wird diese Zweisamkeit noch kompensiert.

- Selbst wenn aus dem anfänglichen Einvernehmen ein späterer machtorientierter Missbrauch wird, wird das Opfer dennoch den Bruder als die Person ansehen, von der sie am meisten geliebt wird. Schon deshalb wird sie ihn nie verraten.

- Wenn der Inzest durch anschließend aufgeführte Missbrauchsvarianten erzwungen wird, wird sich das Opfer kaum einer dritten Person gegenüber äußern, weil es sein Vertrauen der Umwelt gegenüber völlig verloren hat und es, das Opfer sich „ mutterseelenallein " gelassen fühlt.

Wenn es den Bruder verraten würde, würde er sich rächen oder es wäre noch mehr allein.

- Täter übt starken machtorientierten - sadistischen Druck aus.

- Täter nimmt eine massive verbale Abwertung der sich erst bildenden Persönlichkeit des Opfers vor - starker psychischer Druck und tiefe Demütigung.

- Starker Druck durch massive Drohungen

Meistens werden mehrere der genannten Gewaltformen vom Bruder benutzt, um das Opfer gefügig zu machen und um ein Mitteilen an Dritte zu verhindern.

Selbst wenn sich das Opfer äußern will, sorgt der ( große ) Bruder - Täter für Unglaubwürdigkeit des Gesagten.

Die Eltern sind zu gern bereit, dies als Spinnerei anzusehen, denn sie würden sich (häufig) bei einer familiären Inzest Situation völlig überfordert fühlen. Ihr Lebenswerk, ihr Zuhause würde zusammenstürzen. Deshalb sind Eltern selten bei ersten Anzeichen des sexuellen Missbrauchs unter ihren Kindern bereit, Beratungsstellen u. ä. aufzusuchen.

Wenn den Eltern jedoch klar wird, bzw. Ihnen erläutert wird, welche Auswirkungen, Folgen bis hin zu Spätfolgen ihrem missbrauchten Kind bevorstehen können, sind sie eher bereit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deshalb besteht meiner Meinung nach innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit hier ein wichtiger Nachholbedarf der Aufklärung über Dunkelziffern von Geschwister - Missbrauch und deren Auswirkungen.

Als nächstes möchte ich aufzählen, welche möglichen seelischen und körperlichen Belastungen während der Zeit des Missbrauchsgeschehens ( oft über Jahre ) auf diesen hindeuten können.

Seelische Belastungen und Auffälligkeiten während der Zeit des Geschwistermissbrauchs

- Große Furcht vor Aufdeckung wegen eigener Scham und wegen Bedrohung durch den Bruder

- Angst, dass es ( das Opfer ) schuldig daran werden könnte, dass die gesamte Familie zerbricht, bzw. dass den Familienmitgliedern großes Leid durch seine Unfähigkeit, den Missbrauch zu beenden, zugefügt würde.

- Auffällige Traurigkeit, erste Anzeichen von Depressionen

- Absonderung von Mitmenschen und Freunden

- Der soziale Rückzug ist häufig mit dem Erschaffen einer eigenen Fantasiewelt verbunden.

- Dies und erste Verdrängungsversuche helfen dem Opfer die Extremsituationen zu überstehen ( überleben ).

- Schüchternheit, Misstrauen - bisherige Offenheit beim Kommunizieren geht verloren.

- Auffallend anhängliches Verhalten ( Anklammern ) bei Bezugspersonen. Dies Symptom ist besonders bei kleineren Kindern zu beobachten, später folgt auf Grund der extremen Scham häufig ein völliger Rückzug von Vertrauenspersonen.

- Ständig stärker wirkendes Gefühl der eigenen Wertlosigkeit, das positive Selbstwertgefühl kann extrem stark sinken.


- Sexuelle und körperliche Gehemmtheit - Häufig bildet sich ein hohes Schamgefühl zum eigenen Körper aus. Dies kann sich bis zum Selbsthass auf den Körper und der gesamten Persönlichkeit verstärken. ( Suizid - Gefahr )

- Möglicher Leistungsabfall in der Schule. Ich erlebte mich in dieser Zeit so, dass ich alles daran setzte, mein Selbstbewusstsein wenigstens durch gute schulische Leistungen etwas zu stärken, um zumindest innerhalb des Klassenverbandes akzeptiert zu werden.

- Das Gefühl ungeliebt und völlig verlassen zu sein.

- Extreme Verzweiflung, Hilflosigkeit und nicht fähig, diese Situation zu verändern.

- Daraus resultierend: Anhaltende Schuld- und Schamgefühle sowie starkes Empfinden der eigenen Wertlosigkeit.

- Infolge der Manipulation der Hormone durch den Täter erlebt das Opfer seine eigene körperliche sexuelle Bereitschaft und befindet sich in völliger Verwirrung und extremen Selbsthass.

- Die extremen Schuld- und Schamgefühle beeinträchtigen schließlich das gesamte Verhalten des Opfers - Die Umwelt kann verzerrt und albtraumhaft wahrgenommen werden.



Einige körperliche Veränderungen und Auffälligkeiten

- Bettnässen, Einkoten

- Veränderungen im Essverhalten ( Mager - bzw. Fresssucht )

- Schlafstörungen

- Albträume

- Kopfschmerzen

- Schwindel

- Blaue Flecken, die das Opfer zu verbergen sucht

- Genitale und andere Verletzungen, Blutungen

- Genitaler Schmerz

- Entwicklungsstörungen



Auch beim Bruder-Täter können Auffälligkeiten zu erkennen sein.

Einige Auffälligkeiten beim Bruder-Täter

- Aggression, Angst

- Manipulierendes Verhalten innerhalb des Familiensystems

- Durch ein Verbalisieren des Missbrauchs durch die Eltern zu Doktorspielen fühlt sich der Täter gestärkt und kann so seine vorhandenen negativen Gefühle der Schwäche gegenüber den Eltern, Lehrern, Mitschülern und älteren Freunden durch den Missbrauch an der Schwester ausleben.
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III. 1. Mögliche Ursachen und Risikofaktoren des sexuellen Missbrauchs

Hierzu können aus Gründen der noch immer hohen Dunkelziffern und der damit zu geringfügigen Erforschung der Thematik nur unvollständige Hinweise gegeben werden.

Man könnte generell vermuten, dass sexueller Missbrauch unter Geschwistern hauptsächlich bei chaotischen Familienstrukturen vorkommt, doch dem ist nicht so.

Entscheidend scheint hauptsächlich das Fehlen einer Geborgenheit und Schutz ausstrahlenden Familienatmosphäre zu sein. Doch dies findet sich häufig auch in Familien, die arbeitsmäßig überfordert sind, also zu wenig Zeit und Zuwendung für ihre Kinder aufbringen können (wollen). Wenn also berufliche, gesundheitliche, persönliche und weitere Gründe vorhanden sind, die einem gesunden Familienklima entgegenwirken ist tatsächlich ein wesentlich höheres Risiko zum Geschwistermissbrauch vorhanden.

Stets sind also Vergünstigungen im familiären Umfeld des Täters für den Missbrauch ausschlaggebend.

Des weiteren kann durch die Vorbild - Wirkung der Bezugsperson eine Grundlage für gewaltorientiertes Verhalten anerzogen werden.

Als Hauptauswirkung unserer „Männer - Welt - Gesellschaft " fühlen sich große Brüder befugt, machtorientiert auf kleinere Geschwister einzuwirken.

Nachahmenswerte Vorbilder können der eigene unbeherrschte Vater, Freunde, Fernsehprogramme und weitere männliche Gewalt provozierende Medien usw. sein.

Mögliche Ursachen können aber auch durch unterschiedliche Behandlung und Erziehungsmethoden der Kinder entstehen. Neidgefühle gegenüber der jüngeren Schwester können sich zu Wut und Hass steigern. Dabei wird nicht nur der entwicklungsbedingte Drang nach Sexualität für den Missbrauch entscheidend sein, sondern das Bedürfnis, seinem ( angeblichen Gegner ) durch Machtdemonstration zu schaden und sich so an ihm, dem schwächsten Glied der Familie zu rächen.

Hierdurch kann sich der Bruder durch gewaltorientiertes, sadistisches Vorgehen sowie durch abwertendes und manipulierendes Verhalten der Schwester gegenüber den „ Klick " geben, den er benötigt, um sich ( dem Anschein nach ) selbst zu bestätigen.

Der Missbrauch an der Schwester kann als ein Ablassventil von aufgestauter Wut, vorhandenen Schwächen und Ängsten gesehen werden. Das sexuelle Erleben dabei kann möglicherweise zweitrangig vorhanden sein.


Es wird deutlich, dass der sexuelle Brudermissbrauch letztendlich wesentliche komplexe Faktoren zwischen Opfer / Täter / dem gesamten Familiensystem und dem der Gesellschaft widerspiegeln kann

Als individuelle Risikofaktoren des Täters müssen zudem genannt werden:

- Irrtümliches Verhalten des Täters ( er glaubt, was ihm gefällt, gefalle auch der Schwester )

- Bagatellisierendes Verhalten ( Hab dich nicht so, ist doch nichts Schlimmes. Andere machen das auch! )

- Unzureichende sexuelle Kontrolle des Bruder - Täters

- Emotionale Unreife

- Zu geringe Normsetzung der persönlichen Intimsphäre innerhalb der Familie

- Zu offenes sexuelles Handeln der Eltern

- Verbote und Tabuisierung der Sexualität innerhalb der Familie

- Die kleine Schwester steht durch gegebene Umstände ( Körpergröße, Alter, Verhaltensweise ( Gutgläubigkeit ), Zärtlichkeiten suchend auf der schwächeren Position. Der Bruder hat dadurch ein leichtes Spiel.

- Der Bruder - Täter braucht keine anstrengende Partner / Freundin / Beziehung einzugehen, die Schwester steht immer zur Verfügung.

- Durch die Tabuisierung der Sexualität unter Geschwistern innerhalb der Familie und der Gesellschaft wird ein Aufdecken der Tat erschwert. ( Der Täter hat freie Bahn. )

So besteht für das Opfer eine dreifache Wand des Schweigens, welches es zur Beendigung seiner Nöte durchbrechen müsste. Für das geringe Lebensalter des Opfers und den damit verbundenen geringen Lebenserfahrungen stellt dies eine völlig ausweglose Situation dar.
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III. 2. Mögliche Folgen und Spätfolgen für das Opfer

Ähnlich wie beim Vater - Tochter - Missbrauch kann es auch bei der Missbrauchsform unter Geschwistern zur Traumatisierung kommen.

Mögliche Folgen können sein, bzw. sind häufig anzutreffen:

a) Sehr geringes Selbstwertgefühl

- Weniger wert als andere Menschen zu sein

- Die eigene Persönlichkeit wird in jeder Hinsicht als ungenügend empfunden

- Das Gefühl manipuliert und benutzt worden zu sein, stellt den Wert des gesamten vergangenen Lebens in Frage, dadurch große Enttäuschung und Resignation / stets Gedanken an Suizid im Hinterkopf ( Dieses Gefühl ändert sich häufig auch nicht nach erfolgten Psychotherapeutischen Behandlungen )

- Das negative Selbstkonzept zu überwinden fällt äußerst schwer

- Das geringe Selbstwertgefühl entwickelt sich häufig zu Selbsthass und macht dann immer eine Psychotherapie dringend erforderlich ( Suizid Gefahr )


b) Schuld- und Schamgefühle

- Es fällt dem Opfer meistens sehr schwer, die jahrzehntelang bestehenden Schuldgefühle als falsch zu akzeptieren

- Das Opfer fühlt sich schuldig, den Missbrauch nicht gestoppt zu haben bzw. nicht stoppen gekonnt zu haben

Aufgrund der Manipulation der Hormone durch den Täter verachtet sich das Opfer bis hin zur Frage der Existenzberechtigung und gibt sich eine Teilschuld an dem jahrelangen Missbrauchsgeschehen ( unerträgliche Scham- und Minderwertigkeitsgefühle; diese können nur in seltenen Fällen völlig abgebaut werden )


c) Verstärktes Sensibilisierungsverhalten

- Auffallend starkes und sensibles Überreagieren auf Bemerkungen anderer Menschen, die Kritiken zu Handlungen, Verhalten und dem Aussehen des Opfers beinhalten.

- Dies äußert sich meistens nicht durch offene Aggression gegenüber dem Geäußerten, sondern das Opfer „leidet still " .Meist entstehen dabei für die Missbrauchten unerträgliche, der Situation nicht entsprechende psychische Schmerzen, welche Außenstehende nicht deuten können. Immer wieder rutscht das Opfer bis zur untersten Grenze des Persönlichkeitsminimums ab und ein Balanceakt zwischen dem Zwang zum Suizid und dem Wunsch, ein normales Leben wie andere Mensch auch zu führen, lässt das Opfer nicht zur Ruhe kommen.

Das führt häufig zu abermaliger ausweglos empfundener Lebenslage, also eine Wiederholung der Position während der Kindheit - nur sind es dieses Mal nicht die Eltern, deren familiäres Umfeld das Opfer zerstören würde, sondern das des Ehemanns und der eigenen Kinder.

- Als Folge dieser scheinbar wieder völlig ausweglosen Situation sind Missbrauchsopfer vom Bruder-Schwester-Inzest dann endlich, Jahrzehnte nach dem Missbrauchsgeschehen allmählich in der Lage, psychotherapeutische Hilfe zu suchen.


d) Extremes Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Geborgenheit

- Extrem starkes Klammern und Suche nach Geborgenheit bei Partnern und auch den Kindern

- Krankhafte Eifersucht ( aus der Angst des Verlassen Werden 's entstanden )


- Starker Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit - objektiv stehen sich dabei allerdings das mangelnde Selbstvertrauen, immer wiederkehrende Depressionen sowie autodestruktive Verhaltensweisen des Opfers erfolgserschwerend gegenüber

e) Schwierigkeiten innerhalb zwischenmenschlicher Beziehungen

- Misstrauen, Angst und fehlendes Selbstwertgefühl lassen im Opfer bei zwischenmenschlichen Beziehungen häufig Irrtümer und unzweckmäßiges Verhalten entstehen. Mitmensch und auch Opfer selbst „ spüren ", dass sie „ anders " als die meisten Menschen funktionieren. Dies führt wiederum zu dem Gefühl einer völligen Einsamkeit

- Die negative Erfahrung während der Kindheit durch ein männliches Mitglied der Familie kann späteren Beziehungen zwecks freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Bindung mit Männern einzugehen erschweren bzw. unmöglich machen

- Es besteht die Gefahr, dass ein erfülltes Liebes - und Eheleben niemals oder nur mit Beeinträchtigungen erlebt werden kann

- Schwierigkeiten im Umgang mit den eigenen Söhnen - es kommt vor, dass sich das Opfer bei den eigenen Kindern ebenfalls in der Opferrolle erlebt und dass sich diese abermalige emotionale Erniedrigung durch extreme Strenge bei der Erziehung der Kinder äußert, dies eigentlich als Abwehren des Bruder zu verstehen ist

- Häufig teilen die Betroffenen ihrer Umwelt unbewusst die eigene Opferrolle mit, so dass Folgendes wie eine Botschaft rüberkommen kann: Ich habe nichts anderes verdient, als benutzt und missbraucht zu werden

- Häufig sind diese Frauen auch später mit Männern zusammen, die sie wieder vergewaltigen bzw. physisch oder psychisch misshandeln

Russell ( 1986 ) belegt durch Untersuchungen, dass fast die Hälfte der Opfer von Bruder - Schwester - Inzest ( 47% ) nie geheiratet haben. Dies ist die höchste Nicht - Verheiratung 's - Rate von Opfern jeglicher Inzest Formen.

Es kann nach dieser Inzest Form zur Ablehnung jeglicher sexueller Kontakte, aber auch zur sexuellen Zwanghaftigkeit kommen.
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IV. 1. Verdrängung des sexuellen Missbrauchs

Die hohe Dunkelziffer zu diesem Missbrauch weist meines Erachtens auch darauf hin, dass das Missbrauchsgeschehen zwischen Geschwistern sehr oft verdrängt wird. Der Hauptgrund könnte möglicherweise darin zu suchen sein, dass hier kein Generationsunterschied vorhanden ist. Die Opfer empfinden - anders als beim Vater - Tochter - Missbrauch - häufiger, dass auch sie mitschuldig sein müssen. Scham, aber auch das Fortbestehen der Angst, sie könnten die Familienbande zerstören, dürften hierbei also auch im Erwachsenenalter weiter vorhanden sein.

Wenn das Opfer die negativen Erfahrungen in sehr jungen Jahren machen musste, kann es infolge des Jahrzehnte langen Verdrängungsprozesses durchaus sein, dass das Opfer eine Unsicherheit zur Objektivität des Geschehens in sich trägt.

Während der Kindheit war dieser Verdrängungsprozess lebensnotwenig , um die kindliche Seele vor den extremen negativen Erfahrungen und Gefühlen zu schützen.

Die Verdrängung wird teilweise auch durch das Elternhaus, Therapeuten und sozialen Institutionen gefördert. Dann, wenn beispielsweise das Opfer zwar vom Missbrauch gesprochen hat, ihm aber nicht geglaubt oder der Missbrauch bagatellisiert wurde, bleibt dem Opfer schließlich nichts weiter übrig, als sich in die Verdrängerrolle einzwängen zu lassen.

So kann es vorkommen, dass das Opfer nicht nur vom Bruder missbraucht, sondern schließlich auch noch ein Opfer durch die Tabuisierung im Elternhaus und der Gesellschaft wurde.

Häufig besteht durch die Verdrängung und unterlassene Aufarbeitung des Erlebten eine lebenslange kindliche Sehnsucht und Suche nach Geborgenheit und Schutz.

In mir entstand durch die Verdrängung der drohenden und beängstigenden Gefühle bereits in der Kindheit eine Fantasiewelt, in die ich mich, so oft es mir möglich war flüchtete. Diese Wunschtraumwelt konnte ich erst verlassen, als ich eine Verarbeitungsphase erreicht hatte, bei der ich fähig war zu erkennen, dass das Glück und die Geborgenheit, wonach ich jahrzehntelang verzweifelt gesucht hatte, in mir selbst zu finden sind.

Die scheinbare Existenz meiner Traumwelt gab mir - wenn ich heute zurückblicke - allerdings erst die Kraft nicht völlig zu resignieren und mich wieder und wieder dem belastenden Aufarbeitungsbereich meines schweren kindlichen Traumas zu stellen.
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IV. 2. Folgen des Verdrängungsprozesses und abschließende Gedanken

Dieser Verdrängungsprozess führt bei vielen Missbrauchsopfern zu Verspannungen und funktionellen Störungen, die organische Schäden vortäuschen können. Dies ist meines Erachtens auf die Reaktionen unseres Unterbewusstseins zurück zu führen. Wenn wir auch verdrängen, nicht mehr daran erinnert werden wollen, all die negativen Erlebnisse sind dennoch in unserem Gedächtnis gespeichert. Unser Körper wird durch das traumatische Geschehen immer wieder Bedrohungen empfinden. Da das Unterbewusstsein infolge des Traumas Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr exakt trennen kann, kommt es möglicherweise zu lebenslangen extremen Verspannungen.

Der Körper bringt sich also selbst in ständigen Stress. Aber negativer komplexer Stress, das ist heute bekannt, fördert organische Erkrankungen. Neben den allgemein auftretenden Organerkrankungen sind es insbesondere Autoimunerkrankungen , unter denen Missbrauchsopfer als Spätfolgen ihres Missbrauchs zu leiden haben.

Aus eigener Erfahrung kann ich hinzu fügen, wie belastend und deprimierend es ist, wenn man Jahrzehnte lang von Arzt zu Arzt geschickt wird, weil extreme körperliche Beschwerden vorhanden sind, aber durch standardmäßige Labortests häufig übersehen werden.

Dennoch sollten die zur Zeit leider immer häufiger gestellten Diagnosen der noch wenig erforschten Krankheit Fibromyalgie nicht leichtfertig gestellt werden. Denn nach neuesten Erkenntnissen ist Fibromyalgie eine Erbkrankheit infolge eines oder mehrerer Gendefekte, die also nichts mit Missbrauch und anderen traumatisierenden Stresssituationen zu tun haben.

Bei vorhandener Genschädigung kann diese Krankheit allerdings durchaus infolge solcher extremen Stressbewältigungen zum Ausbruch kommen.

Doch die Aussage, dass bis zu 60% traumatisierter Kinder unter dieser Krankheit leiden, scheint sich nach meinen derzeitigen Erfahrungen mit Fibromyalgiepatienten nicht zu bestätigen. ( Zu den kindlichen Traumen werden neben Missbrauch auch Tod von Familienmitgliedern, Scheidung der Eltern, Unfälle, Operationen und weitere starke Belastungen gezählt. )

Innerhalb meiner, mir zum Lebensinhalt gewordenen Aufklärungsarbeit gegen Kindesmissbrauch möchte ich hier zusammenfassend an Folgendes erinnern:

Bei jedem sexuellen Missbrauch findet ein extrem massiver und brutaler Übergriff auf die Würde unserer Jüngsten der Gesellschaft statt. Dies geschieht in einem Alter, in dem die Kinder weder über die psychische noch die körperliche Kraft verfügen, um sich dagegen wehren zu können.

Welche nicht wieder gut zu machenden Auswirkungen und Folgeschäden durch einen Angriff auf die Menschenwürde entstehen können, habe ich versucht, Ihnen in meinen Darlegungen nahe zu bringen. Meine Bitte an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass Kinder zu Opfern werden!

Denn die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar.


Judith Dagota


Verwendete Literatur

1. Ursula Wirtz: Seelenmord, Kreuz Verlag, 1989

2. JohnBradshaw: Das Kind in uns, Knaur MensSana, 2000

3. Anke Lehmann: Hausarbeit Bruder-Schwester-Inzest, Grins Verlag für akademische Texte, 2005

4. Homepage: www.gegen-missbrauch.de

5. Marie.Louise Pfister:Sexuelle Übergriffe unter Geschwistern, www.castagna-zh.ch,

6. Private Homepage: Sexueller Missbrauch von Geschwistern, www.selbsthilfe-missbrauch.de

7. Homepage: Hilfe für Partner.de; www.hilfe-fuer-partner.de

8. Psychologische Praxis Rossilhol: Sexueller Missbrauch durch Kinder und Jugendliche, 2005, www.rossilhol.de


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