Herzlich willkommen auf der Homepage der Autorin Judith Dagota

 

(M) Ein Menschenleben

 

 

 Während der Kriegszeit des zweiten Weltkrieges geboren, durchlebte ich bereits als kleines Kind Schrecken und Nöte im Alltagsleben. In ein kleines Dorf weg von der Großstadt evakuiert fand ich bald viele Freunde und begann die Schönheiten der Natur wie ein notwendiges Lebenselixier innerhalb der rauen Nachkriegszeit in mir aufzunehmen.  Doch bald sollte dies meine einzige und wahre Quelle für das Wohl meiner Seele sein, denn vom 7. bis zum 16. Lebensjahr wurde ich von meinem großen Bruder sexuell missbraucht. Niemandem durfte ich meine Qual anvertrauen. Zu entsetzlich erschienen der Siebenjährigen des Täters ständige Drohungen. Erst im jugendlichen Alter von 16 Jahren hatte ich den Mut, meinem Peiniger mit der Polizei zu drohen. Dennoch war ich erst mit 40 Jahren fähig, eine dringend benötigte Therapie zu beginnen, die leider auf Grund der damaligen fachlichen Unwissenheit zur Benötigung einer speziellen Therapieform des Geschwistermissbrauchs erfolglos blieb. Erst nach weiteren 20 Jahren gelang es mir, mich aus meinem Trauma zu befreien. Doch die bereits Jahrzehnte lang bestehenden Krankheitsbeschwerden verbesserten sich nicht, nahmen -  ganz zum erwarteten Gegenteil  - immer schwerwiegendere und belastendere Ausmaße an. Trotzdem gab ich nicht auf, denn ich wollte noch einmal so wie in meiner frühen - noch nicht missbrauchten - Kinderzeit das Leben in seiner ganzen Schönheit genießen. - Wie ich dies schaffte, wie ich den Kampf gegen die Diagnose Fibromyalgie erfolgreich aufnahm und nach einer 5 jährigen Therapiezeit mit Hilfe der Guaifenesintherapie nach Dr. Amand sagen kann: "Ich lebe wieder", dies schildere ich in meinen beiden Büchern "Fluch der Kindheit" und "Gefangen im Schmerz". Mein Leben ist heute nach 68 Jahren endlich lebenswert geworden. Doch meine Vergangenheit hat mich geprägt. Meine Seele treibt mich mitzuhelfen, dass das Wegschauen bei sexuellem Kindesmissbrauch endlich der Vergangenheit angehört. Meine Seele drängt mich, nicht mehr zuzulassen, dass Missbrauch als Kavaliersdelikt betrachtet und mit Bewährung bestraft wird.  Aber auch gegen die Krankheit Fibromyalgie gibt es viel zu tun. Denn es reicht nicht aus, die Betroffenen mit Psychopharmaka vollzustopfen. Man muss das Grundübel, die Ursache angehen, dann werden viele Fibromyalgiekranke - genau so wie ich auch - ihr Leben wieder ohne Schmerzen und totaler Erschöpfung genießen und es lebenswert gestalten können.



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